Das „Blubberspiel“ und Co.
- Julian Weijer
- 27.07.2026
- Elternratgeber
Wie Kinder das richtige Ausatmen unter Wasser lernen
Eine der größten Hürden beim Schwimmenlernen ist die richtige Atmung. Viele Kinder neigen dazu, die Luft anzuhalten, sobald ihr Gesicht in die Nähe des Wassers kommt. Das führt beim Schwimmen jedoch schnell zu Erschöpfung. Das Ziel ist es, zu lernen, ins Wasser auszuatmen.
Warum das Ausatmen so wichtig ist
Nur wer im Wasser aktiv ausatmet, kann über Wasser schnell und tief frische Luft holen. Zudem verhindert das Ausatmen durch den Mund oder die Nase, dass ungewollt Wasser in die Atemwege gelangt.
So übst du das ganz einfach:
• Die Suppe pusten: Holt tief Luft und pustet gemeinsam kräftig auf die Wasseroberfläche, als ob eine heiße Suppe abgekühlt werden müsste. Es sollten sichtbare Wellen entstehen.
• Das Blubberspiel: Geht so weit nach unten, dass der Mund unter Wasser ist. Jetzt wird kräftig durch den Mund ausgeatmet, sodass es laut sprudelt und blubbert.
• Der „Schnorchel-Express“: Versucht, beim Blubbern einen Ton zu summen. Das sorgt dafür, dass die Luft gleichmäßig entweicht und kein Wasser in den Mund strömt.
Wenn diese Übungen im flachen Wasser ohne Nachdenken klappen, fällt die Koordination beim späteren Brustschwimmen deutlich leichter.